Diese Frage ist nicht allzu leicht zu beantworten. Eines ist aber klar, das Kürzel 6c in dem Druckverfahren 6c Digitaldruck steht für die sechs Farben (englisch: Colors) Cyan, Magenta, Gelb, Grün, Orange und Schwarz. Der 6c Digitaldruck soll eine Reduktion von Farben durch Rasterung (Rasterdruck) beim Rotationsfilm- sowie Flachfilmdruck gewährleisten. Ursprünglich und zum großen Teil kommt hier eher der 4c Digitaldruck zur Anwendung, dem im Vergleich zum 6c Digitaldruck die beiden Farben Cyan Light und Magenta Light fehlen. Für den reinen Digitaldruck also werden lediglich die 4 Farben des 4c Digitaldrucks benötigt. Bei den zwei weiteren Farben des 6c Digitaldrucks handelt es sich deshalb auch nur um zwei Lightfarben, die der reinen Unterstützung dienen. Denn mit den zwei zusätzlichen Farben des 6c Digitaldrucks wird ermöglicht, feinere Konturen und Farbnuancen zu erzielen.

 

 

Auf diese Weise lassen sich mehr Details aus dem Druckbild herausholen. Der Grafiker oder Anwender, der für die druckfähigen Dateien verantwortlich ist, die später im 6c Digitaldruck produziert werden sollen, bekommt insofern nur wenig davon mit und muss seine druckfähigen Daten nicht deswegen extra um konvertieren oder gar neu anlegen. Dies geschieht ganz vollautomatisch in einem komplexen Rechenprozess, der aber sich lediglich in der RIP-Software des Druckers abspielt.